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Naturnachmittag an der Hornwiesen-Grundschule


Da in den letzten Jahren der Geotag pandemiebedingt mehrmals ausfiel, hat das Schulteam der Hornwiesen-Grundschule für seine Schülerinnen und Schüler eine etwas kleinere Variante überlegt, die möglichst sicher stattfinden sollte. So ist nun der Naturnachmittag entstanden.Das freiwillige Angebot wurde von fast allen Kindern gerne angenommen. Die
Klassenlehrerinnen hatten für ihre eigene Klasse ein Naturthema vorbereitet, das vor allem handlungsorientiert angegangen wurde.
In Klasse 1 entstand so ein „Garten in der Kiste“, den die Kinder nun zu Hause weiterpflegen können. Es wurden Zwiebeln gesteckt, Radieschen, Erbsen und Bohnen ausgesät und wer es lieber „blumig“ wollte, konnte sich mit Sonnenblumensamen eine Freude machen. Klasse 2 behandelte das Thema„Schmetterlinge“. Diese wurden bestimmt und das Sachwissen durch einen Film erweitert. Im „Schmetterlings-Restaurant“ wurden Samenbomben für zu Hause
hergestellt. Nun kann es in sämtlichen Gärten zur Blütenexplosion kommen. In Klasse 3 spielten „Bienen“ die Hauptrolle. Man erfuhr jede Menge über die Bestäubung von Pflanzen. Auch hier wurden Samenbomben für den Artenschutz hergestellt und ein leckerer Nachtisch mit Früchten und Honig spiegelte das Thema auf genüssliche Art wieder. Mit dem Leben im und am Teich beschäftigte sich Klasse4. Sie tauchte in die dortige Tier- und Pflanzenwelt ein. Auch unter dem Mikroskop wurde so manches „unter die Lupe“ genommen. Ein kleines Bestimmungsbuch half bei Unsicherheiten weiter und durfte von den Schülerinnen und Schülern mit nach Hause genommen werden.Nach der „harten“ Arbeit kam auch das Verwöhnprogramm nicht zu kurz. Jede Klasse machte ein Picknick auf dem Schulgelände. Der Förderverein versorgte alle Naturforscher mit Getränken, Hefeknoten und Salzbrezeln. Lieben Dank dafür!
Schließlich gab es noch die Möglichkeit eines Rundgangs und eine kurze
Verabschiedung. So klang der Nachmittag fröhlich aus. „Das war ein ganz toller Tag!“, hörte man von verschiedensten Seiten. Und was will man dazu noch mehr sagen?
Allen Kolleginnen ein herzliches DANKESCHÖN für die vielfältigen Vorbereitungen.
Sabine Eisele